… und zwar mal gewagt, eine Woche Urlaub zu nehmen.
Gerade komme ich aus zwei Tagen Europapark zurück. Da kann ich natürlich einige Dinge nicht unkommentiert lassen.
Ich habe nach 10+ Jahren wieder meine Lust zum Achterbahnfahren entdeckt. Die Hauptattraktionen sind meines Erachtens:
1. Silverstar
Silverstar ist nach meinem Empfinden schon jenseits der Komfortgrenze. Ein Fall aus 70 m Höhe ist nicht ungebedingt etwas, was jedem liegt. Der am häufigsten gebrauchte Satz im Wagen, als man in lichter Höhe kurz vor dem Absturz war, war dementsprechend „Ach Du Scheisse…“
2. Blue Fire
Blue Fire hingegen macht richtig Spaß. Vor allem die Sitze die einen sehr gut festhalten, geben ein Gefühl von Sicherheit, auch wenn man zwischendurch ab- und zu mal auf dem Kopf steht. Ein pfiffiger Einfall ist der im Sitz eingebaute Pulsmesser, bei dem man sehen kann, wie ruhig oder wie aufgeregt man gerade ist.
Nicht zuletzt hatte mich der Europapark auch mit seinem Helloween-Thema gelockt. Dieses Versprechen wurde auch eingehalten. Alles war liebevoll auf Helloween umdekoriert.
Terenzi Horror Nights
Speziell zu Helloween gibt es eine „ab-16″ Veranstaltung, die sich auch mal etwas weniger lieb und harmlos zeigen darf. Hier war ich am Anfang etwas skeptisch, vor allem weil ich irgendwie im Hinterkopf hatte, dass Herr Terenzi wohl irgendein C-Promi ist. Aber ich wurde auf’s Angenehmste überrascht. Man geht durch eine große Outdoor-Kulisse mit brennenden Autowracks und umherwandelnden Monstern zu den einzelnen Attraktionen, die oft nach dem Prinzip „Erschrecken in der Dunkelheit“ funktionieren. Die Akteure zeigten Begeisterung bei der Sache und vor allem das Zombie-Schulmädchen war irgendwie süß
Etwas mehr Gore hätte nach meinem Geschmack nicht geschadet, zu Halloween kann doch etwas mehr drin sein, als nur eine herausgerissenen Wirbelsäule




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