Einträge tagged ‘acetonperoxid

05
Sep
08

Blond

Die Bundesstaatsanwaltschaft hat vor kurzem die Anklageschrift zu den geistig Minderbemittelten veröffentlicht, die Anschläge mit Blondierungsmitteln vornehmen wollten.

In diesem Zusammenhang weise ich gerne noch mal auf meinen Artikel von vor ca. einem Jahr hin, in der auf die ganzen Ungereimtheiten hingewiesen habe, wenn es um die Sprengstoffherstellung aus dem Stoff geht, mit dem sich Menschen die Haare hell machen: Acetonperoxid

Alarmistisch malt dabei die Bundesanwaltschaft zwischenzeitlich noch ein düsteres Horrorszenario an die Wand, bei dem die halbe Republik blondiert ausgelöscht werden sollte. Sehr viel wahrscheinlicher hätten sich die Blondie-Blödel aber schon beim mischen selbst in die Luft gejagt, aber das würde natürlich bestenfalls eine Bedrohung für die Nachbarschaft darstellen… ;-)

10
Sep
07

Acetonperoxid

Reibung und Stoß zwischen zwei harten Materialien, das bloße Öffnen des Gefäßes oder kleinste Funken (z. B. einer elektrostatischen Aufladung) bringen das Peroxid zur Explosion. Entsprechend ist auch das Befüllen von Rohren gefährlich. Es reicht beispielsweise schon die beim Öffnen eines Schraubverschlusses entstehende Reibungsenergie aus, um ein in das Gewinde gelangtes Korn zur Explosion zu bringen, was das gesamte Behältnis zur Explosion bringen würde.


Das schreibt zumindest Wikipedia über Acetonperoxid , den Sprengstoff den die angeblichen Attentäter auf den Frankfurter Militärflughafen und Ramstein verwenden haben wollten.

Ich frage mich wieder mal, warum die Mainstream-Medien unreflektiert das vorrätig halten von zich Fässern von Wasserstoffperoxid schon als Sprengstoffherstellung werten. Denn man hätte noch zusätzlich Säure und Aceton gebraucht und zwar in nicht unerheblichem Maße. Jeder der schon mal versucht hat, etwas Säure zu kaufen, wird wissen, welch hochnotpeinlicher Befragung schon bei geringeren Mengen man sich manchmal
stellen muss.

In keiner Meldung konnte ich jedoch etwas davon sehen, dass diese beiden anderen wichtigen Stoffe gefunden worden wären. Und selbst wenn diese Stoffe vorhanden gewesen sein sollten, dann hätten sich die drei Nasenbären wahrscheinlich bei der Herstellung oder beim Transport selber in die Luft gesprengt. Oder sie wären aufgefallen, wenn sie im Schritttempo über die Straßen schleichen.

Alles in allem scheint mir ein „unmittelbar bevorstehender Anschlag“ doch weit hergeholt, von schierer Unkenntnis geprägt oder schlichtweg gelogen….




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