Damit kann ich noch leben:
Created by The Oatmeal
Meine aktuellen Tweets gibt es rechts unten zu sehen. Oder man “followed” mir einfach
Damit kann ich noch leben:
Created by The Oatmeal
Meine aktuellen Tweets gibt es rechts unten zu sehen. Oder man “followed” mir einfach
Unglaublich, mit welch’ Manipulativen Fragen hier Meinungsmache betrieben wird:

Ausschnitt aus der Umfrage von Infratest
Noch unglaublicher, dass die Medien einfach nur das Ergebnis publizieren ohne 10 Sekunden Recherche nach der Umfrage und dem Auftraggeber der Umfrage zu investieren.
Auf meinen Strafantrag gegen den bayrischen Innenminister Joachim Herrmann von Anfang April habe ich zwischenzeitlich eine Antwort von der Staatsanwaltschaft bekommen. Wenig überraschend wurde die Einleitung eines Verfahrens abgelehnt.
Als Nichtjurist habe ich den Eindruck, dass man sich durchaus Mühe mit der Begründung der Ablehnung sowie der strafrechtlichen Bewertung gemacht hat und mich nicht nur mit ein paar Textbausteinen abgespeist hat.
Bemerkenswert finde ich dabei folgendes, vielleicht gibt es unter den Lesern einen Juristen, der die einzelnen Punkte bewerten kann:
Die Antwort der Staatsanwaltschaft im vollen Wortlaut gibt es hier zu lesen.
Also vor fast 25 Jahren die Pen&Paper-Rollenspieler langsam aufkamen, wurden auch diese verdächtigt, die Jugend zu verderben:
Es sind im wesentlichen 4 negative Konsequenzen, die Rollenspielen nachgesagt werden:
1) Verleitung zum Okkultismus;
2) Beeinträchtigung der Psyche und Suizidgefährdung;
3) Verleitung zu Kriminalität und Gewalttätigkeit;
4) Vernachlässigung der Schule und Ausbildung.
Mehr aus der damaligen Zeit hier weiterlesen…
Schaut man sich die Abonnentenzahlen von World of Warcraft an, so sind diese seit dem Erscheinen von Wrath of the Lichking, dem 2. Addon, Ende letzten Jahres auf dem sehr hohen Niveau von 11,5 Millionen stehen geblieben.
Es scheint so, dass damit eine Sättigung erreicht sein könnte. Andererseits sollte man auch nicht übersehen, dass zwischenzeitlich auch die Zeit ist, in der man auch vermehrt draussen unterwegs ist. Ich spiele WoW zum Beispiel nicht per Abo, sondern mit Prepaid-Karten, die man momentan recht günstig aus UK bekommen kann. Wenn ich gerade kein Prepaid-Guthaben habe, werde ich auch nicht als Abonnent gezählt.
Trotzdem sind alle 3 bisher erschienen Teile von WoW auch diesen Monat in den Top 10 Verkaufscharts, und das obwohl Teil 1 bereits vor über vier Jahren erschien.
Zum Vergleich: Warhammer Online hat sich zwischenzeitlich auf ca. 300.000 Spieler eingependelt.
Was bei der ganzen Aufregung über das Verbot von Paintball gerne übersehen wird:
Das geplante neue Waffenrecht soll ja auch die Möglichkeit bieten, “unangemeldeten häuslichen Überprüfungen” vornehmen zu dürfen. Defacto ist dies der Anfang vom Ende der Unverletzlichkeit der Wohnung. Das ist ein Grundrecht, falls das jemand nicht wissen sollte.
Ist erst einmal so ein Instrumentarium installiert, ist es nur eine Frage der Zeit bis weitere Begehrlichkeiten erwachen. “Ist es zum Schutze von xy verantwortbar, die Kontrolle der Wohnungen nur auf Sportschützen zu beschränken?”, höre ich unsere Volksverräter Volksvertreter schon lamentieren. Wie gut wäre doch dieses Instrument zur Überwachung der Einhaltung des Verbots der Kinderpornografie oder des baldigen Verbots der bösen Killerspiele einzusetzen…
Es wird so laufen wie es immer läuft: Erst steigt man mit einer Maximalforderung ins Rennen, die Aufregung ist groß. Dann ist man natürlich einsichtig und nimmt wieder Dinge zurück. Alle sind glücklich und die anderen 90% der Forderungen sind durchgesetzt.
Das erwarte ich auch momentan: Das Paintball-Verbot wird, wenn der Aufschrei nur groß genug ist, wieder zurückgenommen, die Wohnungskontrolle rutscht dabei unbemerkt durch.
Der rheinische Schützenbund hat übrigens nichts gegen die Wohnungskontrollen. Man hat ja nichts zu verbergen
Momentan läuft ja gerade eine Online-Petition gegen die Internet-Zensur. Auch wenn ich persönlich die Erfolgaussichten mehr als gering einschätze, akzeptiere ich die Teilnahme daran doch als Ausdruck des Protests gegen die Einschränkung von Grundrechten.
Was mir allerdings in der allgemeinen Diskussion dazu auffällt: Viele Menschen unterzeichnen die Petition nicht, weil man sich vorher dort registrieren muss. Sie befürchten dann, das Opfer von Hausdurchsuchungen oder ähnlichem zu werden.
Ist es nicht grundsätzlich bedenklich, wenn man auf die Ausübung seiner Grundrechte verzichtet, weil man Angst vor staatlichen Repressionen hat? Läuft hier nicht grundsätzlich etwas verkehrt im Verhältnis Bürger-Staat?
Etwas fassunglos musste ich einen Forumseintrag von Jörn Dyck, dem Mann hinter “Mac-TV”, zur Kenntnis nehmen, in dem er die Internetzensur in Schutz nimmt.
Besser als MOGIS kann man nicht darauf erwidern: “Und wenn auch nur ein Kind gerettet wird“.
Nur falls sich jemand fragt, ob es Differenzen zwischen mir und Jörn gibt: In dem Fall ganz sicher!
Falls ich … morgen ein Institut zur Bekämpfung der öffentlichen Gesundheitsgefährdung durch Igelbisse gründe und dieses Institut mit zehn Planstellen ausrüste, dann werde ich jedes Jahr eine Studie bekommen, die vor der wachsenden Gefahr durch aggressive Igel warnt. Alles andere wäre ja auch ziemlich dumm von den Mitarbeitern des Institutes.
Liebe Zeit, vielen lieben herzlichen Dank für diesen erfrischend vernünftigen Kommentar!
Neueste Kommentare